700JahreMünster Neuberg1327–2027
Stift Neuberg mit roten Dächern inmitten der bewaldeten Berge des MürztalsLicht und Schatten im gotischen KreuzgangDas Neuberger Münster mit rotem Dach und Dachreiter vor den bewaldeten Bergen
NEUBERG AN DER MÜRZ · STEIERMARKDAS JUBILÄUM 2027

700 JAHRE MÜNSTER NEUBERG

Ein Ort, der lebt.
Seit 1327.

Glaube. Geschichte. Begegnung.

Das Jubiläum entdecken
WEITER ENTDECKEN
Stift & Landschaft
1327 — 2027

Sieben Jahrhunderte. Unzählige Geschichten. Ein gemeinsames Fest.

ZUM FESTPROGRAMM

UNSERE GESCHICHTE

In der Geschichte verwurzelt.
Im Leben daheim.

Die hohen gotischen Gewölbe des Neuberger Münsters
Das Neuberger Münster · Mariä Himmelfahrt
1327

DER ANFANG EINER VERBINDUNG

Mitten im oberen Mürztal liegt ein Ort, der Menschen seit Jahrhunderten zusammenführt. 1327 gründete Herzog Otto der Fröhliche das Zisterzienserstift Neuberg. Mönche aus Heiligenkreuz brachten neues geistliches Leben ins Tal.

Heute ist das Münster die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: ein Raum für gelebten Glauben, für Kunst und für einen Moment der Stille.

700 Jahre entdecken

EINE REISE DURCH DIE ZEIT

Sieben Jahrhunderte.
Schritt für Schritt.

Stifterbild im Kreuzgang mit Herzog Otto und seiner FamilieHistorische Holzschränke und gotisches Gewölbe der SakristeiDie Grünangerkirche unter blauem HimmelSäulen und Kreuzrippengewölbe im KapitelsaalPanorama von Stift Neuberg im grünen Mürztal
Das Stifterbild erinnert an Herzog Otto und seine Familie.

1327

Die Gründung

Stifterbild im Kreuzgang mit Herzog Otto und seiner Familie

Ein neuer Anfang
im Mürztal.

Am 13. August 1327 wurde die Gründungsurkunde des Stifts ausgestellt. Herzog Otto der Fröhliche rief Zisterzienser aus Heiligenkreuz nach Neuberg.

Am 7. Oktober desselben Jahres war ein Konvent von zwölf Mönchen unter Abt Heinrich hier ansässig. Zunächst lebten sie im ehemaligen Meierhof. Von hier aus begann der Aufbau des neuen Klosters.

1336

Der erste Sakralraum

Historische Holzschränke und gotisches Gewölbe der Sakristei

Der Glaube
bekommt einen Raum.

Am 14. August 1336 weihte Bischof Wocho von Seckau den ersten Sakralraum des Klosters: die heutige Sakristei.

1344 folgte die Weihe des Kapitelsaals. Während das Kloster wuchs, blieb die große Hallenkirche noch lange unvollendet. Ihr Gewölbe wurde erst zwischen 1461 und 1496 geschlossen.

1785

Die Pfarrkirche

Die Grünangerkirche unter blauem Himmel

Ein Wandel.
Eine bleibende Aufgabe.

Das Münster wurde zum Mittelpunkt des Pfarrlebens.

1786 endete die Geschichte des Zisterzienserklosters durch die Aufhebung unter Kaiser Joseph II. Das geistliche Leben im Ort ging weiter – in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

1979

Ein Erbe bewahren

Säulen und Kreuzrippengewölbe im Kapitelsaal

Geschichte erhalten.
Verantwortung teilen.

1979 gingen Kirche, Kreuzgang, Kapitelsaal und Dormitorium aus Staatsbesitz in das Eigentum der römisch-katholischen Pfarre über.

Schon seit den 1950er-Jahren wurden Münster und zugehörige Räume systematisch restauriert. Der 1969 gegründete Verein „Freunde des Neuberger Münsters“ unterstützt die Bewahrung dieses besonderen Erbes.

2027

Das Jubiläum

Panorama von Stift Neuberg im grünen Mürztal

Sieben Jahrhunderte.
Und so viel Zukunft.

700 Jahre nach der Gründung des Stifts feiern wir einen Ort, der Generationen miteinander verbindet. Mit Dankbarkeit für das Gewachsene und Offenheit für das Kommende.

Das Programm wird in Kürze bekannt gegeben.

DAS MÜNSTER ENTDECKEN

Große Kunst.
Ganz nah.

DIE SPRACHE DER GOTIK

Aus Stein gebaut.
Von Licht erfüllt.

Die dreischiffige gotische Hallenkirche mit ihren hohen Bündelpfeilern

EIN RAUM MIT BESONDERER WIRKUNG

Weite, die man
spüren kann.

Das Münster ist eine dreischiffige Hallenkirche mit neun Jochen. Schlanke Bündelpfeiler tragen die Kreuzrippengewölbe. Das Licht fällt durch hohe Maßwerkfenster und verbindet die drei Schiffe zu einem gemeinsamen Raum.

Obwohl die Bauarbeiten im 14. Jahrhundert unterbrochen wurden, blieb der ursprüngliche Entwurf maßgebend. Zwischen 1461 und 1496 entstand das Gewölbe – gefördert von Kaiser Friedrich III., dessen Zeichen sich bis heute in der Kirche finden.

67,5mLÄNGE DER KIRCHE
19,5mHÖHE DES GEWÖLBES

Über der Kirche liegt ein weiterer Schatz: ein mächtiger gotischer Dachstuhl aus rund 1.100 Kubikmetern Holz. Außen geben Tuffstein, Strebepfeiler und die Fensterrose der Westfassade dem Bau seine klare Gestalt.

KUNST, DIE GESCHICHTEN ERZÄHLT

Ein zweiter Blick.
Tausend Entdeckungen.

Detail der Marienkrönung am vergoldeten Hochaltar
Die Krönung Mariens im Zentrum des Hochaltars.

DER HOCHALTAR · 1611–1612

Ein leuchtender
Mittelpunkt.

Wer die Kirche betritt, blickt auf den großen Hochaltar von 1611/1612. Sein Aufbau verbindet Formen der Spätrenaissance und des frühen Barock mit Erinnerungen an einen gotischen Flügelaltar.

Im Mittelpunkt steht die Krönung Mariens als plastisches Hochrelief. Hofbildhauer Jörg Mader, die Bildschnitzer Hans Jakob Huldi und Thomas Steinmüllner sowie der Maler Giovanni Giacomo Terzano wirkten an diesem Werk mit. Terzano übernahm unter anderem die Vergoldung und farbige Fassung.

Das Patrozinium Mariä Himmelfahrt wird am 15. August gefeiert.

Die historische Orgel vor der Fensterrose auf der Westempore
Historisches Gehäuse, lebendige Klanggeschichte.

DIE ORGEL · KLANG DURCH DIE ZEIT

Was den Raum
zum Klingen bringt.

Die Geschichte der Orgel reicht bis ins späte 15. Jahrhundert zurück. Bis 1814 stand sie auf einer Schwalbennestempore an der Nordwand. Seither befindet sie sich auf der Westempore.

Das erhaltene Gehäuse entstand 1727–1734. Hinter der historischen Fassade wurde das Instrument mehrfach erneuert. Der Kirchenführer beschreibt das 1971 eingebaute Werk von Krenn mit 28 Registern und mechanischer Traktur.

So treffen in einem einzigen Instrument mehrere Jahrhunderte aufeinander: sichtbar in der Gestaltung, hörbar im Kirchenraum.

JENSEITS DES KIRCHENSCHIFFS

Hinter jedem Bogen
eine neue Geschichte.

Das Stift war ein Ort des Betens, des Lernens und des gemeinsamen Lebens. Seine Räume erzählen noch heute davon – in Steinfiguren, Gewölben und stillen Höfen.

Eine steinerne Tierdarstellung an einer Konsole

DER KREUZGANG

Steine mit
Symbolkraft.

Der nördliche und der östliche Flügel wurden 1344 gemeinsam mit dem Kapitelsaal geweiht. An den Konsolen begegnen uns Tiere und Fabelwesen. Löwe, Pelikan oder Phönix verweisen in der mittelalterlichen Bildsprache auf Christus und die Auferstehung.

Gotische Rundsäulen im Kapitelsaal

DER KAPITELSAAL · 1344

Ein Raum
der Gemeinschaft.

Vier Rundsäulen tragen die Kreuzrippengewölbe des dreischiffigen Kapitelsaals. Blattwerk schmückt Kapitelle und Konsolen. In seiner Gruft liegt der Stifter Otto der Fröhliche mit seiner Familie bestattet.

Gewölbe und Malereien im ehemaligen Refektorium

BRUNNENHAUS & REFEKTORIUM

Spuren des
Klosteralltags.

Dem sechseckigen Brunnenhaus liegt der Eingang zum einstigen Speisesaal gegenüber. Das Refektorium erhielt 1640–1642 seine heutige Raumform. Stuck und Fresken aus der Zeit um 1720–1730 erzählen unter anderem von biblischen Mahlzeiten.

Bitte beachten Sie: Die Zugänglichkeit der historischen Räume ist vor einem Besuch abzuklären. Das Refektorium steht laut Kirchenführer nicht im Eigentum der Pfarre.

KLEINE DETAILS · GROSSE GESCHICHTEN

Wussten Sie schon?
Neuberg überrascht.

1446

Eine Glocke auf Reisen.

Die älteste Glocke Neubergs stammt aus der Grünangerkirche. Sie trägt die Jahreszahl 1446 und die Buchstaben AEIOU, das Zeichen Kaiser Friedrichs III. Während des Zweiten Weltkriegs durfte sie in die Pfarrkirche übertragen werden.

1630

Ein Stuhl erzählt.

Im Nordflügel des Kreuzgangs steht ein Abtstuhl aus dem Jahr 1630. Mit seinen Sitzbänken erinnert dieser Bereich an die frühere Nutzung als Fußwaschungs- und Lesegang.

1622

Kunst im Wandel.

Der Georgsaltar entstand 1622. Seine seitlichen Heiligenfiguren kamen erst mehr als hundert Jahre später hinzu. So vereint ein einziges Kunstwerk die Handschrift mehrerer Generationen.

DAS JUBILÄUM1327 — 2027
700JAHRE VERBUNDENHEIT

Geschichte, die lebt.
Ein Fest, das verbindet.

2027 jährt sich die Gründung des Stifts Neuberg zum 700. Mal. Ein Anlass zum Zurückblicken, zum Danke sagen und vor allem: zum Zusammenkommen.

Für die Menschen im Ort. Für alle, die sich Neuberg verbunden fühlen. Und für jene, die diesen besonderen Ort erst entdecken.

Gemeinsam feiern
Sonnenlicht und gotische Gewölbe im Kreuzgang von Neuberg
DER KREUZGANG · EIN MOMENT FÜR SICHRaum für Stille.
Raum für Begegnung.

DAS JUBILÄUMSPROGRAMM

Das Programm wird
in Kürze bekannt gegeben.

GRÜSS GOTT IN NEUBERG

Manche Orte muss man
selbst erleben.

Den Alltag hinter sich lassen. Den Blick durch das Gewölbe schweifen lassen. Und einen Ort entdecken, an dem Geschichte lebendig bleibt.

HIER FINDEN SIE UNS

Münster Neuberger
Hauptstraße (Neuberg) 24
8692 Neuberg an der Mürz
Anreise planen
Besichtigung & Führungen

Bitte klären Sie aktuelle Öffnungszeiten und die Möglichkeit einer Führung vor Ihrer Anreise direkt mit der Pfarre. Gottesdienste haben bei der Nutzung der Kirche Vorrang.

Ein Ort des Gebets

Das Münster ist eine lebendige Pfarrkirche. Bitte nehmen Sie bei Ihrer Besichtigung Rücksicht auf Betende und Priester, die Gottesdienste zelebrieren!

Barrierefreier Besuch

Informationen zur stufenlosen Erreichbarkeit und zu einzelnen historischen Räumen werden ergänzt. Bitte stimmen Sie Ihren Besuch bei besonderem Unterstützungsbedarf vorab mit der Pfarre ab.

Das Stift eingebettet in die grüne Landschaft des oberen Mürztals
NEUBERG AN DER MÜRZ · IM HERZEN DER STEIERMARK
ÜBER DIESE SEITE & HISTORISCHE QUELLEN

Das Programm zum Jubiläum wird in Kürze bekannt gegeben.

Die historischen Angaben basieren auf dem bereitgestellten Kirchenführer „Neuberg an der Mürz · Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt“, Ausgabe 2025, insbesondere den Seiten 3–12 und 23–28. Die 700 Jahre beziehen sich auf die Gründung des Zisterzienserstifts 1327. Die Fotografien stammen aus dem bereitgestellten Bildbestand.

700 JAHRE NEUBERG

1327 — 2027
Neuberg an der Mürz · Steiermark

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