DER HOCHALTAR · 1611–1612
Gold, das den Blick
zur Mitte führt.
Der Hochaltar von 1611/1612 verbindet Formen der Spätrenaissance und des frühen Barock. Zugleich erinnert sein Aufbau an die Tradition des gotischen Flügelaltars. In der gotischen Halle bildet er einen bewusst reichen, leuchtenden Mittelpunkt.
Im Zentrum steht die Krönung Mariens als plastisches Hochrelief. Figuren, architektonischer Aufbau und Vergoldung wirken zusammen: Aus der Ferne erscheint eine geschlossene Komposition, aus der Nähe werden die einzelnen Gesten und handwerklichen Details sichtbar.
An dem Werk waren Hofbildhauer Jörg Mader, die Bildschnitzer Hans Jakob Huldi und Thomas Steinmüllner sowie Giovanni Giacomo Terzano beteiligt. Terzano übernahm unter anderem Vergoldung und farbige Fassung.




